Viele kennen es nur zu gut: die Angst vor dem Zahnarzt. Diese Angst rührt meist von schlechten Erfahrungen, die man einst selbst gemacht hat oder von denen der Bekanntenkreis einem berichtet und somit den Samen für eine langanhaltende Furcht säht. Diese Angst führt häufig zu Aufregung und zu Nervosität, wenn man dann einmal im Behandlungsstuhl sitzt und erschwert die Behandlung vor allem dadurch, dass man z.B. zittert, hektisch atmet oder sich schwer damit tut still zu sitzen. Doch diese Symptome treten nicht nur bei Erwachsenen auf, die schlichtweg unter einer zahnärztlichen Phobie leiden, sondern in der Regel auch bei Kindern, die sich entweder ebenfalls vor dem Zahnarztbesuch fürchten oder einfach sehr aktiv sind und sich schwer damit tun still zu halten.

Doch diesen Unannehmlichkeiten kann abgeholfen werden.

Als Zahnarzt mit Lachgasbehandlung in Berlin sind wir in der Lage eine Sedierung einzuleiten, die den Patienten beruhigt und ihm auch das Gefühl der Furcht nehmen kann.

Was genau ist Lachgas aber eigentlich und ist es gesundheitlich bedenklich? Diese Frage stellen sich heutzutage noch viele Menschen, da sie meistens noch nie mit Lachgas in Kontakt gekommen sind und daher nicht die Vorzüge einer Lachgasbehandlung bei ihrem Zahnarzt in Berlin kennengelernt haben.

Wir möchten daher der Verwirrung um dieses Thema herum entgegenwirken und für etwas Aufklärung sorgen, wobei die am häufigsten auftretenden Fragen geklärt werden sollen.

Was genau ist Lachgas?

Lachgas, oder genauer gesagt Distickstoffmonoxid (N2O), ist ein nicht allergenes und nicht reizendes Gas, welches das zentrale Nervensystem beeinflusst und schon seit über 150 Jahren erfolgreich in der Medizin eingesetzt wird, um vor allem unter Angst leidende Patienten zu behandeln. Lachgas wird beim Zahnarzt also schon seit längerer Zeit eingesetzt und ist damit ein erprobtes und zuverlässiges Sedierungsmittel.

Wie wirkt Lachgas?

Lachgas wird über eine Nasenmaske als Gemisch mit Sauerstoff verabreicht. Die Konzentration dieses Gemischs wird vom behandelnden Arzt an die Bedürfnisse des Patienten angepasst und ist somit von Person zu Person unterschiedlich. In der Regel ist es aber das Ziel, dass der Patient entspannt ist und sich seine Angstgefühle verflüchtigen, sodass eine angenehme Behandlung stattfinden kann. Das Gefühl wird oft als „tiefenentspannt“ bis hin zu „schläfrig“ beschrieben, wobei der Patient aber stets bei Bewusstsein ist und die ganze Behandlung über ansprechbar bleibt, sodass die Behandlung auf Wunsch stets abgebrochen werden kann. Neben der angsthemmenden Wirkung, nimmt dabei auch das Schmerzempfinden ab.
Die Wirkung des Lachgases tritt meist nach 2-3 Minuten ein und verflüchtigt sich nur wenige Minuten nach Abnahme der Maske wieder, sodass der Patient in kürzester Zeit wieder bei vollem Bewusstsein ist.

Welche Vorteile bietet Lachgas?

Wie schon erwähnt, ist Lachgas ein erprobtes und zuverlässiges Sedierungsverfahren, welches durch viele Vorteile besticht, die es gegenüber herkömmlichen Sedierungsverfahren aufweist.
Beispielsweise ist die Dosierung von Lachgas individuell anpassbar und damit stets auf die Bedürfnisse des Patienten und die von Fall zu Fall unterschiedliche notwendige Intensität der Sedierung, einstellbar.
Für Angstpatienten ist es besonders attraktiv, wenn sie einen Zahnarzt für Lachgas besuchen, da die angsthemmende Wirkung sie beruhigt und ihnen auch dabei helfen kann, die Angst nachhaltig zu bekämpfen, indem man ihnen mit der Lachgassedierung eine angstfreie Behandlung in Aussicht stellt, die schon seit Jahrhunderten erprobt ist. Hinzu kommt die Reduzierung des Schmerzempfindens, die für viele Angstpatienten von großer Bedeutung ist, da sie sich meist vor Schmerzen fürchten, die während der Behandlung vielleicht auftreten könnten. Aber auch für Menschen, die einfach sensible Zähne haben, ist der Einsatz von Lachgas eine ernstzunehmende Alternative.
Des Weiteren ist Lachgas auch ohne Bedenken bei Kindern anwendbar und erleichtert den Eltern, dem Arzt, aber vor allem auch dem Kind selbst die Behandlung, wenn es still auf dem Behandlungsstuhl sitzen kann, ohne sich zu fürchten oder durch hektische Bewegungen einen Unfall zu verursachen. Kinder können außerdem auch zwischen verschiedenen Düften wählen, die sie während der Dosierung riechen und haben die Wahl zwischen Bubblegum, Erdbeere, Orange oder Weintraube.
Autofahrer werden sich besonders darüber freuen, dass nach einer Lachgasbehandlung die Fahrtüchtigkeit nicht eingeschränkt ist und sie dadurch nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder Bekannte angewiesen sind, die sie nach Ihrer Behandlung nach Hause fahren. Bei den meisten herkömmlichen Sedierungsverfahren ist dies nämlich nicht der Fall.

Für wen eignet sich eine Lachgasbehandlung?

Abgesehen von einem allgemein gesunden Zustand ist für die Behandlung mit Lachgas keine andere Voraussetzung erforderlich und eignet sich daher für so ziemlich jeden, der eine Sedierung für nötig empfindet. Einige Ausnahmen gibt es jedoch: Schwangere sollten aus gesundheitlichen Gründen nicht mit Lachgas behandelt werden und sich während einer solchen Behandlung auch nicht im selben Raum aufhalten. Der Arzt entscheidet außerdem, ob das Lachgas bei einem Kind eingesetzt werden kann oder nicht, da Voraussetzung hierfür ist, dass das Kind durch die Nasenmaske atmen kann und keine gesundheitlichen Beschwerden bestehen.
Ansonsten ist Lachgas aber für jedermann ein sicheres und anwendbares Verfahren.

Gibt es Nebenwirkungen?

Der Einsatz von Lachgas ist ein sehr sicheres und erprobtes Sedierungsverfahren, das weltweit erfolgreich eingesetzt wird und noch nie zu nennenswerten Nebenwirkungen geführt hat. Dies liegt vor allem auch in der Natur des Lachgases, welches vom Körper direkt abgeatmet wird und gar nicht erst die Gelegenheit hat zu Komplikationen zu führen. Sehr selten wird berichtet, dass Patienten Übelkeit oder Schwindel verspürt haben, welchen aber durch die Abnahme der Atemmaske direkt entgegengewirkt werden kann.
Wir empfehlen dennoch, dass man vor der Behandlung eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen sollte und etwa 2 Stunden vor Beginn der Behandlung nichts mehr isst. Der behandelnde Arzt wird sich sodann des allgemeinen Gesundheitszustandes des Patienten vergewissern und erst dann mit der Behandlung beginnen.

Der Einsatz von Lachgas in Berlin ist also möglich und besticht durch seine vielen Vorteile, die er im Gegensatz zu herkömmlichen Sedierungsverfahren aufweist, wobei er gleichzeitig auch noch minimalste Nebenwirkungen verspricht. Lachgas ist für jeden geeignet, empfiehlt sich aber vor allem für Angstpatienten und Kinder, welche sonst Schwierigkeiten damit hätten sich im Behandlungsstuhl wohlzufühlen. Es empfiehlt sich also, sich beim Zahnarzt des Vertrauens nach diesem Verfahren zu erkundigen und es vielleicht auch schon bald auszuprobieren. Denn wer weiß, vielleicht ist es ja die Lösung für die eigene Angst.